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Geschichte des Stammes

Im Jahre 1980 unter Federführung von Kaplan Detlef Kuhn gegründet, erlebte der neue DPSG-Stamm in der Gemeinde Herz-Jesu-Hüllen einen raschen Aufschwung und war lange Zeit der mitgliederstärkste in ganz Gelsenkirchen. Weit über einhundert aktive Pfadfinder sorgten damals in der Gemeinde für neue Impulse mit reichlich Programm, sowohl in ihren Gruppenstunden als auch in Lägern und sonstigen Freizeitaktivitäten.

Dann, als 1991 eine weitere Zusammenarbeit von weiten Teilen des Stammes mit dem Pfarrer nicht mehr möglich war, beschloss man, die Gemeinde zu verlassen und in St. Georg eine neue Heimat zu suchen. Getreu dessen, heißt der Stamm, der sich daraus ergab, heute Exodus. Hier in Hüllen aber wurde der Gedanke an eine DPSG-orientierte Arbeit nie aufgegeben und stetig um eine neue Anerkennung im Bezirk gekämpft.

Am 28. September 2002 konnten wir unsere Siedlungsneugründung feiern und somit die Tradition der pfadfinderischen Arbeit auch auf verbandlichen Grundlagen sichern. Benannt haben wir uns nach dem bürgerlichen Namen von Papst Johannes XXIII., dem Reformpapst des letzten Jahrhunderts.

Ein Jahr darauf, im Jahre 2003, folgte dann die Stammesanerkennung und damit auch die vollständige Eingliederung in die DPSG. Heute sind wir einer von dreizehn Stämmen im Bezirk Gelsenkirchen und haben um die 80 Mitglieder.

An unserer Seite steht seit 2007 auch Diakon Michael Scholz, der uns als Kurator jederzeit, sowohl intellektuell, als auch mit gutem Rat zur Seite steht.

Ein aufregendes Stammesleben, Spaß, Freizeit und Engagement haben wir uns auf die Fahnen geschrieben und so werden wir auch in Zukunft, als Stamm A.G. Roncalli, in seinem Sinne eine offene, traditionsbewusste aber auch kritische DPSG - Arbeit in unserer und für unsere Gemeinde leisten.